Für den Bericht werde ich, wie auch für die Finisherliste ein paar Tage brauchen. Anbei aber schon einmal ein paar Teilnehmerstimmen.


Auf jedem Ultralauf lernt man hinzu. Hier die Quintessenz aus meinem Gespräch mit Guido, der zum Thema "Psychische Tiefen" beim Ultralaufen in einem blog gelesen hatte.

 

Kurzfassung: Der Läufer kann innerhalb eines Wettkampfes mit psychsichen Tiefphasen konfrontiert sein, die er dann überwinden muß. Diese nehmen im Verlauf eines Rennens an Intensität zu, so die Überlegung und Erfahrung. Innerhalb dieser Tiefphasen wird die Welt immer abgründiger, alles wird hoffnungsloser - das ganze Laufunterfangen ist letztendlich sinnentleert. Der Läufer fühlt sich zusätzlich entsaftet, Mut und kraftlos. Leere und Einsamkeit beherrschen in der Tiefe die Gefühlswelt.

 

Schafft es der Läufer heraus aus diesen Tiefphasen, so ist jedes Überwinden eine Wiedergeburt und Jungbrunnen.

 

Jedes Weiterlaufen beinhaltet aber auch ein Risiko, da das nächste Tief kommen kann. Jeder aufstieg ist beschwerlicher, die tiefphasen können länger und elender sein. der psychische zustand kann sogar physisch spürar werden. Schafft es der Läufer dann nicht aus dem Abgrund wieder heraus, tja dann: Game over.

 

Folgende Intensitätsskala wäre denkbar:

 

Tiefenskala:

 

1 --- Man with hammer

2 --- sinkhole

3 --- pit

4 --- abyss

5 --- hell

6 --- skyfall

 

Gutes Training und Vorbereitung erspart einem so manchen Gang in die Tiefe, und wirklich niemanden ist auch nur Tiefenlevel 1, geschweige den ein Tiefenlevel über 6  zu wünschen.


Kurzfilm von Günter Kromer

Bilder: Martin Woitynek

Bilder: Volker Krause